Manukaöl ätherisch, 10 ml

Manukaöl ätherisch, 10 ml

Sehr breites Wirkungsspektrum, vor allem gegen aknefördernde Bakterien. Auch gegen Schuppenflechte, bei Pilzerkrankungen und Infektionen.

Aufgrund der strengen europäischen Bestimmungen (z. B. der Gefahrstoffverordnung) sind auf den Etiketten der Text “zur Raumbeduftung” sowie Warnhinweise zur Anwendung angeführt.

Es handelt sich um 100% naturreines Manukaöl in der besten Qualität, die Neuseeland zu bieten hat.

Manukaöl – Allgemeines und Anwendung

Um den strengen europäischen Vorschriften - z. B. der Gefahrstoffverordnung- Folge zu leisten, müssen die Etiketten ALLER ätherischen Öle die Aufschrift „zur Raumbeduftung“ tragen und Warnhinweise zur Verwendung und Einnahme aufführen. Selbstverständlich ist die Einnahme eines so hochkonzentrierten Öles wie Manuköl nur in kleinsten Mengen und nur bei bestimmten Indikationen angeraten, evtl. sogar unter Aufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers. Die äußerliche Anwendung ist aus unserer Sicht kein Problem, wenn man die nötige Umsicht und Sorgfalt walten lässt.

Wir versichern Ihnen, dass es sich bei unserem Öl um 100 % naturreines, schadstofffreies und unbelastetes Manukaöl in der besten Qualität handelt, die Neuseeland zu bieten hat. Das Öl wird erfolgreich von Ärzten und Heilpraktikern angewandt und zur Herstellung von Medizinprodukten und Kosmetika verwendet.

Ein neuseeländisches Sprichwort der Maoris besagt: „He iti, he iti manuka“ – „Mache dich nicht über einen kleinen Mann lustig – er kann so stark wie Manuka sein“!

Manuka - Leptospermum Scoparium

Kurze Geschichte

Durch den Entdecker Captain Cook aus England wurde die westliche Welt zum ersten mal auf Teebaum- und Manukaöl aufmerksam. Die Maoris linderten und heilten die Krankheiten der Seefahrer wie aufgeplatzte Wunden, blutendes Zahnfleisch, Magen- Darm-Beschwerden und Aggressionen mit Umschlägen und Tees aus Manukablättern. Daher stammt auch der Begriff "Teebaumöl". Später geriet es wieder in Vergessenheit.

Erst 1925 erregte der Manuka-Baum wieder Aufsehen. Der australische Chemiker Dr. R. Penfold hatte herausgefunden, dass das Manukaöl mehr als zehnmal so stark gegen Bakterien wirkte wie die damals noch verwendete Karbolsäure. In Australien gehörte seitdem ein Fläschchen Teebaumöl zur Grundausstattung der Truppen.

Das besondere Teebaumöl: Manukaöl

Das Manukaöl setzt sich deutlich von allen anderen Teebaumölen ab. Es enthält weit mehr verschiedene Wirkstoffe in höherer Konzentration. Manukaöl gilt als das "echte“ Teebaumöl, weil es alle anderen Teebaumöle in allen medizinischen und kosmetischen Anwendungsbereichen übertrifft.

Der Geruch des Manukaöles:

Gerüche haben in der Tier- und Pflanzenwelt eine ganz ausgeprägte Bedeutung. Der Manukabaum schützt sich mit seinem markanten Geruch vor Pilzen, Parasiten, Keimen und Bakterien.

Die Wirkung des Geruches des Manukaöles auf den menschlichen Organismus:

Die Aromatherapie basiert darauf, dass mit Hilfe von Düften ganzheitlich auf Körper und Seele eingewirkt werden kann und somit einige Beschwerden gelindert werden können.

Die Moleküle des Manukaöles sind sehr klein und gelangen daher nach dem Auftragen oder dem Einatmen sehr schnell in den Blutkreislauf und ins Gehirn, wo sie durch bestimmte Reize unser seelisches Befinden beeinflussen. Öle wirken ähnlich wie Hormone als Botenstoffe und beeinflussen daher die Steuerung unserer Organe. Sie haben hemmende, beruhigende oder anregende Eigenschaften.

Die Wirkstoffe von Manuka:

Die Zusammensetzung der Wirkstoffe der Teebaumöle bestimmt deren Gehalt und Wirksamkeit. Die Inhaltsstoffe von australischem Teebaum und neuseeländischem Manuka unterscheiden sich in wesentlichen Punkten. Das macht auch deutlich, warum Manukaöl besser verträglich ist und intensiver wirkt.

Die wichtigsten Wirkstoffe sind:
Sesquiterpene (zu 2/3 im Manukaöl): sie wirken im Körper steuernd auf die ausgeschütteten Histamine, die für Juckreiz und Entzündungsreaktionen, vor allem im Zusammenhang mit Allergien verantwortlich sind. Außerdem beschleunigen Sesquiterpene das Heilen von Wunden und regenerieren Haut und Schleimhäute. Äußerlich aufgetragen beruhigen sie gereizte, irritierte Haut.

Triketone (zu 1/4 enthalten): diese Stoffe sind bisher nur in Manuka nachgewiesen und haben eine außerordentliche Wirkung auf Infekte und Pilzerkrankungen. Sie bauen Haut und Schleimhäute neu auf, fördern Wundheilung und regen das zentrale Nervensystem und die Hirnaktivität und somit die Konzentrationsfähigkeit an.

Sesquiterpenole (Konzentration von ca. 5%): wirken regulierend auf die erregenden und dämpfenden Transmitterstoffe, haben eine positive Wirkung auf die Hirnanhangdrüse und sorgen somit für einen stabilen Hormonhaushalt, der wiederum Voraussetzung für ein intaktes Immunsystem ist.

Monoterpene (ca. 3%): regen den Körper zur Produktion von entzündungshemmenden Stoffen an.

Cineol: Kommt in fast allen ätherischen Ölen vor und kann bei einer Überdosierung zu Hautirritationen führen. In Manuka ist nur ein sehr geringer Anteil von Cineol enthalten (nur 0,17%), während andere Teebaumöle einen Anteil von über 2 - 7% enthalten. Daher ist Manuka auch sehr viel besser verträglich als andere Teebaumöle.

Anwendungen

- Dampf-Inhalation bei Erkältungen: heißes Wasser mit etwa 3 Tropfen Manukaöl in einer Schüssel vermengen.
- Bäder: ein Vollbad mit ca. 8 - 10 Tropfen Manukaöl und etwas Sahne oder Honig vermischen(dienen als Emulgator, damit sich das Öl im Wasser besser verteilt) - zu empfehlen bei Hauterkrankungen und Erkältung. Fußbad gegen Schweißfüße und Fußpilz: die Füße ca. 10 Min. in warmen Wasser mit ca. 5 Tropfen Manukaöl baden.

- Duftlampe: Wasser mit ca. 2 - 5 Tropfen Manukaöl - zu empfehlen bei Konzentrationsproblemen

- Massage: ein Körperöl oder ein beliebiges anderes ätherisches Öl (50 ml) mit ca. 5 - 10 Tropfen Manukaöl mischen und 1 - 2 mal täglich die betroffenen Stellen massieren

- Manukaöl pur: erste Hilfe; Pilzerkrankungen (z. B. Fußpilz, 3 ml täglich einreiben oder bei Nagelbettentzündungen einen Umschlag mit reinem Öl machen), Herpesinfektionen, Desinfektion, z. B. bei aknefördernden Bakterien (die pure Anwendung ist nicht bei Allergikern und Babys zu empfehlen)

- Massage von Hühneraugen, Hornhaut und Warzen (macht die betroffenen Stellen weich und geschmeidig)

- bei leichten Verbrennungen: die betroffene Stelle zunächst mit eiskaltem Wasser lange kühlen, dann reines oder verdünntes Manukaöl als Verband auftragen.
- bei kleinen Schnittwunden ein Pflaster mit Manukaöl beträufeln und auf die Wunde kleben

- Sonnenbrand: reines oder mildes Öl auf die geschädigten Stellen auftragen, lindert Schmerz und Juckreiz

- Schuppenflechte (Psoriasis): Bäder (siehe oben)

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